
In den letzten Tagen nahmen die Spannungen zwischen den USA und dem Iran rund um die (See-)Straße von Hormus wieder deutlich zu, während weiterhin Russlands Ölindustrie durch die Ukraine angegriffen und schwer beschädigt wird. Das sorgt auf internationaler Ebene für deutliche Preisanstiege bei Öl und Ölprodukten, und trifft auch den deutschen Heizölmarkt entsprechend deutlich.
Was spricht aktuell für steigende Preise?
– Neue Angriffe rund um den Persischen Golf
In den letzten Tagen kam es mehrfach zu Angriffen auf Schiffe rund um die Straße von Hormus. Im Gegenzug zerstörte die USA iranische Anlagen, was Angriffe des Iran auf US-Stützpunkte und eine kuwaitische Ölanlage mit sich brachte.
– Erneuter Stillstand des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus
Mit den steigenden Aggressionen und Spannungen im Nahen Osten bremst auch der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, einer der wichtigsten See-Handelsstraßen der Welt, deutlich ab. Das setzt den Markt unter Druck und schürt Sorgen vor kurzfristigen Versorgungsengpässen.
– Russland verhängt Exportverbot von Diesel
Die Ukraine verschärfte in den letzten Wochen drastisch ihre Angriffe auf russische Ölanlagen. Mittlerweile musste die Regierung in Moskau ein Exportverbot für Diesel ausrufen. Treibstoffmärkte auf der ganzen Welt befürchten deshalb Versorgungslücken und temporäre Anpassungen bestehender Handelsrouten.
Was spricht aktuell für sinkenden Preise?
– Verhandlungen zwischen USA und Iran sollen fortgesetzt werden
Trotz der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran will der US-Präsident weiterhin an Gesprächen mit dem Iran festhalten. Wann diese stattfinden sollen, und wie lösungsorientiert die Gespräche inmitten der aktuellen Konflikte laufen werden, bleibt abzuwarten.
