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Iran-Konflikt bleibt im Fokus – Ölpreise treten auf der Stelle

Seit Ende Februar gibt es am Ölmarkt kaum ein anderes Thema als die Entwicklungen am Persischen Golf. Während die Ölexporte aus der Region weiter still stehen, ringen die beiden Kriegsparteien USA und Iran um die Oberhand im schwelenden Konflikt und schwanken zwischen Friedensversprechungen und neuen Drohungen.

Keine echte Annäherung zwischen Washington und Teheran
Trumps Konzept von Zuckerbrot und Peitsche lässt den Iran dabei scheinbar weiterhin kalt. Der US-Präsident rühmt sich zwar, dass die Iraner um einen Deal betteln würden, eine echte Annäherung gibt es aber bisher nicht –  die Positionen beider Seiten bleiben verhärtet.

Trumps Versprechungen lassen die Marktteilnehmer kalt
Dem Markt bleibt daher nichts weiter übrig, als die Situation zu beobachten und abzuwarten. Wo die Social Media Postings von Trump noch vor einigen Wochen für heftige Kursschwankungen gesorgt hätten, haben sie inzwischen immer weniger Wirkung. Die Marktteilnehmer scheinen Trumps Versprechungen eines bevorstehenden Kriegsendes nicht mehr unvoreingenommen Glauben zu schenken.

„Die Ölpreise dürften angesichts der Möglichkeit erneuter US-Angriffe auf den Iran sowie der Erwartung, dass die Rohölversorgung selbst im Falle eines Friedensabkommens nicht rasch wieder das Vorkriegsniveau erreichen wird, auf hohem Niveau verharren“, schätzt Analyst Toshitaka Tazawa von Fujitomi Securities die Situation ein.