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Iran und Oman einigen sich auf eine sichere Hormus-Route

Iran und Oman einigen sich auf sichere Hormus-Route
Internationale Handelsschiffe, die die Straße von Hormus durchfahren wollen, können dies vielleicht schon bald über eine sichere Route tun. Iran und Oman haben sich nämlich nach Angaben des iranischen Außenministeriumssprechers Esmail Baghaei darauf geeinigt, wo die wichtige Meerenge genau befahren werden kann.

„Die geographischen Parameter der Route, die von beiden Seiten erörtert wurden, sind vereinbart worden. Und sofern bestimmte Drittstaaten den Prozess nicht behindern, befindet sich eine gemeinsame Erklärung beider Länder, in der die wichtigsten vereinbarten Bestimmungen und Aspekte dargelegt werden, nun in der Endphase der Genehmigung und Vorbereitung“, so Baghaei mit einem Seitenhieb in Richtung USA in einer Erklärung, die das iranische Außenministerium auf seinem offiziellen Telegram-Kanal veröffentlichte. Am gestrigen Mittwoch hatte der Ministeriumssprecher gegenüber Journalisten angegeben, die Einmischung der USA in die Verhandlungen zwischen Doha und Teheran seien eher hinderlich.

Irans stellvertretender Außenminister, Kazem Gharibabadi, erklärte laut einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur IRNA, die abgesteckte sichere Route sei „als temporäre Lösung für zwei bis vier Monate gedacht“. Gharibabadi fügte aber hinzu: „In den laufenden Verhandlungen mit Oman wird die Angelegenheit jedoch so behandelt, dass diese temporäre Route möglicherweise längerfristig bestehen bleibt“.

Weiterer saudischer Öltanker Ziel von Huthi-Angriff
Im Roten Meer bleib die Schifffahrt derzeit vor allem für Schiffe aus Saudi-Arabien oder mit saudischer Ladung gefährlich. So meldete die britische Behörde für Sicherheit zur See (UKMTO) am späten Mittwochabend einen weiteren Angriff auf einen saudischen Tanker. In der Meldung der UKMTO hieß es, der Kapitän des Schiffs, das sich etwa 95 Seemeilen südöstlich der jemenitischen Stadt Aden befand, habe eine laute Explosion in unmittelbarer Nähe des Tankers gemeldet. Die Besatzung sei jedoch wohlauf und in Sicherheit.