LOCATIONS

Dillier-Wyrsch AG
Büro und Lager
Brünigstrasse 117
6060 Sarnen

Tel. +41 41 666 75 55

Dillier-Wyrsch AG
Büntenterminal
Güterstrasse 3
6060 Sarnen

Tel. +41 41 666 75 54

Bünten-Chäller
Getränkeabholmarkt
Güterstrasse 1a
6060 Sarnen

Tel. +41 41 666 75 52

SOCAR Tankstelle
Tankstelle und Waschpark
Güterstrasse 1a
6060 Sarnen

Tel. +41 41 666 75 53

Angriffe auf Handelsschiffe bestätigen Nahost-Unsicherheit – Heizöl moderat teurer

An den Ölmärkten bleibt die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus weiter im Fokus. Die Route zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, beide im Nahen Osten, ist eine der wichtigsten Handelsstraßen der Welt. Während die dortigen Frachtbewegungen vergangene Woche noch sicher und stetig wachsend waren, sorgten Angriffe auf Handelsschiffe am Montagabend und Dienstag für neue Sorgen, weshalb die Preise an den Ölbörsen einen leichten Anstieg erlebten.

Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus gemeldet
Angaben des Nachrichtenportal Axios zufolge kam es am Montagabend zu einem iranischen Angriff auf zwei Handelsschiffe, als diese die Straße von Hormus, südlich der iranischen Küste, passierten. Der Iran bekannte sich bislang nicht zu den Angriffen. Der Vorfall setzt jetzt erneut Druck auf die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran aus, da als Teil der Abmachungen keine Angriffe mehr auf Schiffe in der Meerenge geführt werden sollen.

Kurz darauf wurde durch die britische Marinesicherheitseinheit UKMTO ein Angriff auf einen Öltanker vor der omanischen Küste gemeldet. Auch hier ist der genaue Täter unbekannt, ein Angriff des Iran wird jedoch auch hier für wahrscheinlich gehalten. In beiden Fällen zeigen die Schäden und der Beschuss klar, dass der Schiffsverkehr im Nahen Osten zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weiterhin große Risiken birgt.

Die US-Regierung meldete sich bislang noch nicht zu den Angriffen und gab auch noch keine Gegenangriffe auf den Iran, wie es in den letzten Wochen immer wieder der Fall nach solchen Entwicklungen war. Während die Verhandlungen zwischen beiden Ländern zuletzt schleppend verliefen, sollen sie beiden Seiten zufolge trotzdem konstruktiv gewesen sein. Die Schifffahrt bleibt dennoch unsicher und damit auch Versicherungs- und Risikoaufschläge für die Durchquerung der Meerenge, was direkte Anstiege des Ölpreises zur Folge hat.